ERLEBNIS PASTAWORKSHOP – EIN WAHRER KONTAKT ZUR CILENTANISCHEN KULTUR

Ein Kochkurs, mit der Idee den Turismus näher an die

Süd-Italienische-Kultur des Altags, der Familie und der Menschen mit deren Sitten und Traditionen zu bringen.

Wie kann man besser Menschen mit ihren verschiedenen Kulturen zusammen bringen, als mit einem Kochkurs. Das war für mich jetzt wieder eine neue Erfahrung, die ich inden letzten drei Monaten mit mehr als 16 Pastakursen und Gruppen sammeln und
wegstecken konnte.

Ein schönes
Erlebnis, das mir viel Spaß gemacht hat und aus dem ich viel lernen konnte.
Nicht nur wegen dem Gefühl der Zufriedenheit durch die vielen positiven
Feedbacks, sondern auch durch das aufnehmen vieler Liebe, die ich bei den
verschiedenen Paaren und Familien beim Zusammenkochen beobachten konnte.

Herbie mit
seiner Frau. So süß und lieb die beiden. Später habe ich sogar gemerkt, dass
sie zufällig ein Herz mit deren beiden Händen geformt haben. Wenn das nicht
Liebe ist

ZUM PROGRAMM

Nach einem kleinen Ausflug auf das
Land, wo Michele sein Gemüse anbaut, lernen wir Rosalba kennen, die uns zeigt,
wie man die handgemachten Tagliatelle und Ravioli di Ricotta macht.

Dafür benutzen wir ausschließlich selbst hergestellte oder regionale Produkte. 
Die Ricotta wird um die Ecke hergestellt, frisch kaltgepresstes Olivenöl ist
von Omas Bäumen in den Bergen, der Salbei wird im Garten gepflückt und frisch
gelegte Eier sind von unseren Hühnern.

Die Küche befindet sich auf der mit
Blumen reich beschmückten Gartenterrasse, im grünen, wo wir selber auch immer
essen, weil alles identisch und gemäß der cilentanischen Kultur verlaufen soll.

Rosalba darf und möchte ausgefragt
werden, nur so kann ein wahrer kultureller Austausch entstehen und das ist ja
„ein“ Sinn der Sache.

Rosalba musste schon von klein auf
für ihren kleinen Bruder Kochen, da ihre Eltern den ganzen Tag auf den Feldern
arbeiten mussten, daher kommt ihr Können und ihre reiche Erfahrung. Ich lebe
jetzt schon 13 Jahre im Cilento mit meiner italienischen Familie,  mit der
ich die Süditalienische Esskultur Täglich und im vollen Maße auslebe und diese
Erfahrung möchte ich mit euch Teilen.

PASTAKURS
UND MENU

Ravioli di Ricotta mit Butter und
frischer Salbei aus dem Garten

Tagliatelle mit hausgemachter
Tomatensoße

Hauswein aus den Bergen Paestums und
Wasser

Hausgemachter Limoncello und Caffe
aus der Mokka

 

Reines gutes vom Kleinbauern kaltgepresstes OLivenöl

„PASSATA DI POMODORO“ – ERLEBNIS TOMATENSOßE

Pomodorini

Tomaten werden gesäubert. Hier im Bild drei Generationen die zusammen Tomatensoße herstellen

Daniel! Morgen früh um 4 Uhr musst du „Nina“ (Abkürzung von Nonnina = kleine Oma), so nennt meine kleine Tochter Celeste ihre Uroma, aus den bergen holen. Sie ist natürlich die erfahrenste und, kaum zu erwarten, der Motor der ganzen Sache.

Im Septeber kommt so langsam die Ernte der Tomaten an ihr Ende. Nun verkaufen wir sie nicht mehr kiloweise, sondern nur noch kistenweise (10 KG), da nun die Zeit gekommen ist, in der viele Familien ihre Tomatensoße für das kommende Jahr herstellen. Die geernteten Tomaten mussen noch 5 bis 6 Tage nachreifen um gut saftig und verarbeitet werden können. So gegen 21 Uhr waren wir mit dem waschen der letzten der 13 Kisten fertig. Um die Tomaten gut sauber zu kriegen werden sie mehrmals in verschiedene,mit Wasser gefüllte Konteiner gekippt und jedes Mal mit den Händen gesäubert und ausgelesen.